Aktion "Collaborative Classroom"

Zu seinem Auftakt im Herbst 2015 schrieb das Netzwerk Digitale Bildung ein komplettes Klassenzimmer für die digitale Zusammenarbeit im Unterricht aus. Mit der Aktion "Collaborative Classroom" will das Netzwerk Digitale Bildung aufzeigen, wie digitaler Unterricht in der Praxis aussehen kann.

 

Bis zum 29.02.2016 konnten sich allgemeinbildende und berufliche Schulen mit einem Motivationsschreiben um das Equipment und Training bewerben. Nun steht das Ergebnis fest: Gewonnen hat die Schule Elfenwiese aus Hamburg.

 

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Schule Elfenwiese

Die Einrichtung ist eine staatliche Ganztags-Sonderschule für körperliche und motorische Entwicklung. Hier stehen die besonders heterogenen Bedürfnisse und Fähigkeiten ihrer 200 Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. In einem ganzheitlichen Ansatz verknüpft die Schule schon jetzt den Einsatz digitaler Medien mit individuellen Therapien: so gleicht etwa ein Programm zur Augensteuerung motorische Beeinträchtigungen aus.

Zur Website der Schule

Der "Collaborative Classroom" bietet Lehrerinnen und Lehrern einen Werkzeugkasten mit interaktiver Soft- und Hardware. Ausgebildete Trainer schulen die teilnehmenden Lehrkräfte sowohl technisch als auch didaktisch. Eine umfangreiche Betreuung über den Projektzeitraum von 12 Monaten gewährleistet einen erfolgreichen Start. Auch nach Ablauf der Aktion bleiben alle Komponenten des "Collaborative Classroom" in der Schule zur freien Verfügung. Der Gesamtwert beträgt rund 20.000 Euro.


Das Juryverfahren

Für die Jury der Aktion "Collaborative Classroom" konnten wir Bildungsexperten und -expertinnen gewinnen, die sich theoretisch und praktisch seit Jahren mit Digitaler Bildung beschäftigen. Sie haben die Bewerbungen geprüft und die Schule ermittelt, die den Zuschlag erhalten soll. Dabei war das wichtigste Kriterium, wie überzeugend die Bewerber darstellen konnten, dass der Collaborative Classroom eine Bereicherung für ihren Unterricht sein würde.

„Digitale Medien bieten Chancen für Partizipation und Teilhabe sowie für die Förderung von Lernprozessen. Die Schule Elfenwiese mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung kann nun mit Hilfe ihrer Konzeption eines SMART Collaborative Classrooms explorieren, wie ein entsprechendes Potenzial genutzt werden kann." Prof. Silke Grafe

 

„Als Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung hat die Schule Elfenwiese bereits umfängliche Erfahrung im Einsatz EDV-gestützter Lehr- und Lernarrangements mit ihrer Schülerschaft. Die Bewerbung überzeugte mit sehr differenzierten Überlegungen zum Einsatz sowie zum Mehrwert des Collaborative Classrooms gerade in dieser Schule." Michael Sternberg

 

„Das Kollegium hat Erfahrung mit interaktiven Tafeln und weiß diese fantasievoll zum Nutzen ihrer Schülerinnen und Schüler einzusetzen. Eine durchdachte Gestaltung des zukünftigen SMART Collaborative Classroom lässt auf ein erfolgreiches Arbeiten hoffen." Harald Wilfer


Die Jurymitglieder

Foto: privat

Prof. Dr. Silke Grafe

Prof. Dr. Silke Grafe hat im Jahr 2013 den Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Universität Würzburg übernommen. Zuvor war sie an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Paderborn im Bereich der Medienpädagogik tätig. Ihre Forschungsinteressen sind die medienpädagogischen Kompetenzen von Lehramtsstudierenden, Medienpädagogik in internationaler Perspektive sowie Lehren und Lernen mit und über Medien in Schule und Unterricht. Sie hat als Gastwissenschaftlerin an der University of Rhode Island, an der Temple University und am Wheelock College in Boston, USA geforscht. Silke Grafe war Mitglied der europäischen EMEDUS Media Literacy Expert Group sowie Mitglied der Expertenkommission  zur Medienbildung des BMBF.
Website: Lehrstuhl für Pädagogik Universität Würzburg

Foto: privat

Michael Sternberg

Michael Sternberg ist seit 2015 Geschäftsführer der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. Seine berufliche Laufbahn führte ihn bislang über eine gewerblich-technische Berufsausbildung, ein Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen im Schwerpunkt Fahrzeugtechnik zum Diplom- Berufspädagogen und in verschiedene berufsschulische Funktionsämter. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer im Schulversuch Projekt Regionale Kompetenzzentren (ProReKo) im Niedersächsischen Kultusministerium leitete er mehr als sieben Jahre eine berufsbildende Schule in Hannover in der Funktion eines Oberstudiendirektors.  
Website: Landesinitiative n-21

Foto: privat

Harald Wilfer

Harald Wilfer arbeitet seit über zehn Jahren mit SMART Boards. Er ist als SMART Exemplary Educator (SEE) Teil eines weltweiten Netzwerkes von engagierten Lehrkräften. Seit 2006 arbeitet der 60-jährige Lehrer an der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf in Hessen. Nachdem seit 2009 bereits in allen Klassenräumen je ein SMART Board hängt, wurde dort vor einem Jahr ein SMART Collaborative Classroom mit drei Boards eingerichtet.

„Lehrerinnen und Lehrer haben über zehn Wochen unterrichtsfreie Zeit im Jahr, die für Fortbildungen genutzt werden können.”

Interview mit Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, zu den Möglichkeiten für Lehrkräfte, sich für Digitale Bildung fortzubilden.

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