E&W-Spezial zur Digitalisierung der Arbeit

//E&W-Spezial zur Digitalisierung der Arbeit

Die aktuelle Ausgabe der „Erziehung & Wissenschaft“ befasst sich mit den Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt.

Die erste industrielle Revolution brachte die Dampfmaschine, die zweite die Elektrizität, die dritte die Computer. Die Anfänge der vierten werden langsam sichtbar. In ihrem Mittelpunkt steht eine vernetzte Produktion im ständigen Kontakt mit Maschinen und Waren. Wie ihre Vorgänger wird auch die Industrie 4.0 unsere Arbeitswelt verändern. Mit den Chancen und Risiken dieser Digitalisierung beschäftigt sich die neue Ausgabe der GEW-Fachzeitschrift „Erziehung & Wissenschaft“.

Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die gesellschaftliche Dimension kommender Innovationen wie lernende Maschinen und hochautomatisierte Fabriken. Bei einer grundlegenden Diskussion über ihren Wert und der aktiven Gestaltung der Industrie 4.0 sehen Experten wie der Politikwissenschaftler Klaus Pickshaus vor allem die Gewerkschaften in der Verantwortung. Er befürchtet unter dem Stichwort Industrie 4.0 eine Ausweitung prekärer Jobs und fordert deshalb die Entwicklung einer Reformagenda 4.0. Auch mit der Frage, wie Bildungseinrichtungen auf den Wandel der Arbeitswelt reagieren sollen, beschäftigt sich der Themenschwerpunkt. Arbeitsstaatssekretär Thorben Albrecht will dabei vor allem der Weiterbildung größeres Gewicht zukommen lassen.

Neben dem Schwerpunktthema „Industrie 4.0“ wirft die neue Ausgabe einen Blick auf junge Geflüchtete in der Berufsschule. GEW-Vorsitzende Marlis Tepe liefert Eindrücke vom Bildungsgipfel „International Summit on the Teaching Profession“ (ISTP). Die Leiterin der Geschäftsstelle der Zeitschrift „DDS – Die Deutsche Schule“, Sylvia Schütze, beschäftigt sich mit fachfremdem Unterricht an Schulen.

Weitere Informationen:

Download: E&W 4/2016 – Schwerpunkt: Chancen und Risiken – Digitalisierung der Arbeit 
31.03.2016 – (PDF – 4.71 MB)

2017-03-02T10:19:03+00:00