Geld spielt eine Rolle

Was brauchen Schulen, um Digitale Bildung zu finanzieren?

 

Digitale Bildung ist auf dem Vormarsch. Auf vielen Ebenen wird über ihre Potenziale für Lernmotivation, Bildungsgerechtigkeit und auch für inklusives Lernen diskutiert. Vom flächendeckenden Einsatz in den Schulen aber sind wir noch weit entfernt – unter anderem, weil die Frage nach der Finanzierung im föderalen Deutschland noch weitestgehend ungeklärt ist. Genau darum ging es in der Online-Diskussion des Netzwerks Digitale Bildung, die am 2. Dezember 2015 per Google-Hangout stattfand.

 

Wir fragten:

  • Was brauchen Schulen neben der Ausstattung mit Hard- und Software?
  • Sind die zu erwartenden Kosten kalkulierbar?
  • Wer zahlt?
  • Wie gewinnen die Schulen mehr Planungssicherheit?
  • Was können Schulen unternehmen, die heute schon aktiv werden wollen?

Online-Diskussion

 

Eine Zusammenstellung der Diskussion im Netz finden Sie in unserem Storify-Rückblick.

 

Sehen Sie hier einen Zusammenschnitt der Diskussion:

Die Diskussion in voller Länge können Sie hier ansehen.


Statements der Diskussionsteilnehmer


Diskussionsteilnehmer

Foto: Worring

Ulrike Heuer

Ulrike Heuer leitet seit 2011 das Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln. Zuvor war sie 12 Jahre Schulleiterin eines Kölner Gymnasiums. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied des Rates der Stadt Köln  und von 2008 bis 2010 Dezernentin in der Qualitätsanalyse Bezirksregierung Köln.

Das Amt für Schulentwicklung nimmt mit ca. 400 Mitarbeiter/innen die Aufgaben des Schulträgers für 263 städtische Schulen mit 145.000 Schüler/innen wahr. Die Stadt Köln definiert dabei ihre Aufgabe im Sinne der erweiterten kommunalen Bildungsverantwortung. Dazu gehören neben Schulbau, dem Schülertransport und –mittagessen auch der Ganztag und ein vielfältiger Schulservice, zu dem auch die digitale Ausstattung zählt. In der Abteilung Regionale Bildungslandschaft bündeln sich die Maßnahmen zur Inklusion, „Kein Abschluss ohne Anschluss“, dem Regionalen Bildungsbüro, zur kulturellen Bildung und der Schulsozialarbeit.

Website: www.stadt-koeln.de/service/adressen/amt-fuer-schulentwicklung

Foto: privat

Jana Kausch

Jana Kausch arbeitet seit 2014 als Referentin für Bildung und Medienkompetenz bei der Initiative D21. In Projekten, Aktionen und Dialogen stärkt sie das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der digitalen Medien. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entwicklung und Organisation von Veranstaltungen, die Betreuung von Studien sowie das Verfassen von Positionen zum Thema digitale Bildung. Zentral ist der stete Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft, denn Medienbildung ist eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wichtiger Bestandteil unserer zunehmend digitalisierten Lebenswelt. Nebenberuflich sensibilisiert und schult sie als Kultur- und Medienpädagogin Jung und Alt im Umgang mit digitalen Medien.

Twitter: @JanaKausch Website: www.initiatived21.de

Foto: Photoetage / Henning Granitza

Valentina Kerst

Valentina Kerst ist Co-Gründerin der Initiative Internetstadt Köln, Co-Vorsitzende des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt sowie Geschäftsführerin der Strategischen Internetberatung topiclodge.

Sie war Mitglied des Expertenbeirates der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu “Internet und digitale Gesellschaft”. Von 2011-2015 war sie ständige Sachverständige der Enquete-Kommission „Aktive Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie“ und seit September 2013 ist Valentina Kerst Leiterin des Landesrates für digitale Entwicklung und Kultur in Rheinland Pfalz. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Auswahlgremium des Leitmarktwettbewerbs “CreateMedia.NRW” und Mitglied des Verbraucherpolitischen Beirates des Ministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz. Seit Mai 2015 gehört sie der Kommission “Arbeit der Zukunft” der Hans-Böckler-Stiftung an.

Twitter: @valentinakerst, Website: www.D-64.de, www.topiclodge.com

Foto: privat

Özcan Mutlu

Özcan Mutlu ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Berlin-Mitte. Er ist bildungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und sitzt unter anderem im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikabschätzung. Von Oktober 1999 bis 2013 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Bereits 1990 trat er der Partei Bündnis 90/ Die Grünen bei.

Özcan Mutlu studierte Elektronik an der TFH-Berlin und ist seit 1993 Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik. Zuvor absolvierte er eine Ausbildung zum Informationselektroniker an der TU-Berlin.

Twitter: @OezcanMutlu, Website: www.mutlu.de, Facebook: www.facebook.com/MutluOezcanBundestag

Foto: privat

Josef Blank
Josef Blank ist seit 2014 Geschäftsführer von SMART Technologies Deutschland. Er ist ausgebildeter Gymnasiallehrer (Wirtschaftswissenschaften / Sport) und hat sein berufliches Leben danach im Management verschiedener großer IT Hersteller verbracht. Eine Unternehmensstrategie ist seiner Meinung nach im Bildungsbereich erst dann erfolgreich, wenn sie die gesellschaftspolitischen Herausforderungen einbezieht. Josef Blank ist Sprecher des Netzwerk Digitale Bildung, das im Herbst 2015 von SMART initiiert wurde.

Twitter: @ZukunftLernen, Website: www.netzwerk-digitale-bildung.de, Facebook: www.facebook.com/smarttech.de

Moderation

Foto: privat

Christian Füller

Christian Füller ist Autor*, Moderator und bloggt als pisaversteher.com. Er schreibt u.a. für Freitag, FAS und Spiegel Online mit dem Schwerpunkt gute Schulen und digitales Lernen. Füller ist regelmäßig zu Gast auf Bildungspodien, zuletzt in Bremen zu Frage: „Lernplattform itslearning – Datenkrake oder sicherer Hafen?“

Füller war „Journalist in Residence“ am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, um für sein Buch „Schlaue Kinder, schlechte Schule“ (2008) über Bildungsarmut zu recherchieren. Christian Füller lebt in Berlin.

* u.a. „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“ Hanser 2015, „Die Gute Schule“ Beltz 2010

Twitter: @ciffi Blog: www.pisaversteher.com

„Lehrerinnen und Lehrer haben über zehn Wochen unterrichtsfreie Zeit im Jahr, die für Fortbildungen genutzt werden können.”

Interview mit Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, zu den Möglichkeiten für Lehrkräfte, sich für Digitale Bildung fortzubilden.

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