Viele Thesen zur Digitalen Bildung – ein Überblick

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Die gesamte Bildungslandschaft und -politik bereitet sich derzeit auf den IT-Gipfel in Saarbrücken vor, der in diesem Jahr zum Thema Digitale Bildung organisiert wird. In diesem wohl wichtigsten Jahr für die Digitale Bildung haben sich bereits viele Akteure mit Thesen- und Strategiepapieren positioniert. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Thesenpapiere, die seit Herbst 2015 veröffentlicht worden sind.

(Update 2.12.2016: Wir haben nachträglich drei Papiere ergänzt, die um den IT-Gipfel herum erschienen sind.)

 

Schon seit vielen Jahren tauschen sich vor allem Bildungsforscher, einzelne Politiker und engagierte, experimentierfreudige Lehrkräfte über die Zukunft des Lehrens und Lernens vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung aus. Auch Unternehmen aus der Technologie-Branche, größere Initiativen von Stiftungen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen trugen zu den Debatten bei. 2015 trat das Netzwerk Digitale Bildung mit dem Ziel an, das Thema in die gesellschaftliche Mitte zu bringen und über Chancen und Risiken zu diskutieren.

Digitale Bildung auf der Agenda

Eine sichtbare Folge dieser immer breiter aufgestellten Offensive war, dass sich fortan fast alle Bildungskonferenzen mit der Digitalisierung beschäftigten und eben diese engagierten und zunehmend gut vernetzten Lehrkräfte auf die Podien holten. Unzählige Blogs und Presseartikel beleuchten bis heute neue Lehrmethoden, finanzielle Herausforderungen und Anforderungen des Arbeitsmarktes. Das Thema Digitale Bildung ist in der gesellschaftlichen Debatte angekommen – so wurden zum Beispiel auch Eltern über ihre Erwartungen an die Schulbildung gefragt.

Und schließlich reagierte auch die Politik mit größeren Vorstößen. Sachsen-Anhalt startete im Herbst 2015 mit der Bürgerbeteiligung am „Digitalen Thesenanschlag“. Die Landesregierung in NRW folgte mit einem über mehrere Stufen angelegten Dialogprozess Anfang 2016. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel machte im März 2016 die Digitale Bildung mit der Digitalen Strategie 2025 zum Zukunftsthema für die deutsche Industrie. Die Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlichte kurz darauf im Juni ihr Strategiepapier zur Digitalen Bildung. Die Debatte erreichte jüngst mit dem Milliarden-Versprechen der Bildungsministerin Johanna Wanka eine ganz neue Dimension.

Akteure beziehen Position

Die folgende Übersicht mit Thesenpapieren ist chronologisch nach dem jeweiligen Erscheinungsdatum sortiert. Die Beiträge reichen von dem bereits erwähnten und vieldiskutierten Strategiepier der KMK über die Ergebnisse der politischen Beteiligungsprozesse bis hin zu Thesen von Schülerinnen und Schülern. Einige haben einen breiten gesellschaftlichen oder ökonomischen Ansatz, andere beschäftigen sich nur mit den Forderungen in Bezug auf ihr Bildungsfeld. Manche analysieren, während andere konkrete Forderungen aufstellen oder Details planen; sie geben Argumentationshilfen in der Schule oder in politischen Prozessen.

Neben den Thesenpapieren gab es unzählige Blogbeiträge, die zum Teil diese Beiträge diskutierten oder weitere Überlegungen in die Debatte brachten. Eine komplette Übersicht würde den Rahmen hier sprengen. Hervorheben möchten wir

  1. den Text von Lisa Rosa, die in ihrem Blog fragt, wie eine emanzipatorische Bildungsrevolution aussehen kann. Der Beitrag fand eine umfassende Resonanz und wurde uns für unsere Übersicht empfohlen.
  2. die Übersicht der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die die Reaktionen auf den Vorstoß von Bildungsministerin Wanka zusammenfasst.
  3. die Presseschau zu der Initiative von Johanna Wanka im Medienistik-Blog

Allen diesen und folgenden Beiträgen ist gemeinsam, dass sie sich kritisch und kreativ mit der Zukunft des Lernens beschäftigen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – Hinweise auf weitere relevante Thesenpapiere, die seit Herbst 2015 erschienen sind, können gerne in den Kommentaren zu diesem Beitrag ergänzt werden.

Übersicht Thesenpapiere


 

Dezember 2016
The Digital Turn – Hochschulbildung im digitalen Zeitalter
Hochschulforum Digitalisierung

Über drei Jahre hinweg bearbeiteten im Hochschulforum Digitalisierung mehr als 70 Experten in sechs Gruppen unterschiedliche Schwerpunktfragen zur Digitalisierung der Hochschullehre. Der Abschlussbericht richtet sich an Hochschulen und an die Hochschulpolitik und soll diese mit Handlungsempfehlungen beim Wandel hin zur Hochschule des digitalen Zeitalters unterstützen.

http://hochschulforumdigitalisierung.de/abschlussbericht

 


 

November 2016
Smarte Bildungsräume. Positionspapier der Expertengruppen Intelligente Bildungsnetze und Smart Cities / Smart Regions
Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“ des Nationalen IT-Gipfels

Zum IT-Gipfel veröffentlichte die Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“ ein Positionspapier, in dem sie dafür plädieren, intelligente Bildungsnetze und Smart Cities bzw. Regions enger zu verknüpfen. Als Best Practice Beispiele für diesen Prozess stellen sie unter anderem die Schul-IT der Stadt Köln sowie die Bildungscloud Niedersachsen vor.

http://deutschland-intelligent-vernetzt.org/app/uploads/2016/11/FG2_Smarte_Bildungsraeume_web_201611.pdf 

 


 

November 2016
Die richtige Bildung für die digitale Welt
Partner des Digitalen Bildungspaktes

Auf der Konferenz „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ stellte der Digitale Bildungspakt ein gemeinsam erarbeitetes Kompendium vor. Darin präsentieren die Partner des Paktes neun politische Handlungsempfehlungen – begleitet von Expertenmeinungen. Ende 2015 hatten 13 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlichem Sektor und Zivilgesellschaft  den Digitalen Bildungspakt ausgerufen.

http://digitaler-bildungspakt.de/kompendium/

 


 

Oktober 2016
Wie verändert die Digitalisierung Schule und Lernen? 17 Thesen von Bildungsforschern
Prof. Dr. Arnd Gottschalk + Prof. Dr. Rudolf Kammerl / Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Auf dem BLLV-Fachkongress am 5. Oktober 2016 hielten die Bildungsforscher Prof. Gottschalk und Prof. Kammerl die Keynotes. Sie fragten darin, wie die Digitalisierung die Schule und das Lernen verändern wird. Die hier vorgestellten 17 Thesen fassen ihren Vortrag zusammen. Darin skizzieren sie die Entwicklung, den aktuellen Stand, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung an Schulen.

http://www.bllv.de/Thesen-zur-Digitalisierung-von-Schule-und-Lernen.12458.0.html

 


 

Oktober 2016
Thesen für die Werkstattkonferenz schulentwicklung.digital
Schülerinnen und Schüler des Otto-Nagel-Gymnasiums in Berlin

Hier kommen – eher eine Ausnahme – die Schülerinnen und Schüler selbst mal zu Wort: Drei Vertreter des Gymnasiums nahmen an der Werkstattkonferenz „schulentwicklung.digital“ teil, die das Forum Bildung Digitalisierung am 28. Oktober 2016 in Berlin veranstaltete. In Vorbereitung auf die Tagung beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Digitalisierung. In sieben Thesen haben sie aufgeschrieben, wie sie sich die Digitale Bildung wünschen.

http://www.otto-nagel-gymnasium.de/konferenz-zur-digitalen-bildung-wir-waren-dabei/

 


 

Oktober 2016
Handlungsempfehlungen des ZukunftsForum III
Teilnehmende des ZukunftsForum III vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltete in diesem Herbst den dritten Bürgerdialog ZukunftsForum unter dem Motto „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“. Beim ZukunftsTag erarbeiteten am 24. September 50 Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten in sechs Workshops Handlungsempfehlungen für das Ministerium. Die Ergebnisse sind in drei Oberthemen gegliedert und jeweils geclustert in Rahmenbedingungen, Forschungsfragen und Kommunikationsansätze. Bei der ZukunftsNacht am 24. Oktober diskutierten 130 Gäste über diese Ergebnisse – nachzulesen etwa auf Twitter unter #zukunftsnacht.

http://www.zukunft-verstehen.de/zukunftsforen/zukunftsforum-3/die-ergebnisse

 


 

September 2016
Lernen im Digitalen Wandel – Unser Leitbild 2020 für die Zukunft von Bildung in Zeiten der Digitalisierung
Landesregierung NRW

Die Landesregierung NRW spricht der Bildung beim digitalen Wandel eine Schlüsselrolle zu. Daher startete sie Ende 2015 innerhalb ihrer Initiative „NRW 4.0“ den mehrstufigen Diskussionsprozess „Lernen im Digitalen Wandel“, der hohe Aufmerksamkeit über NRW hinaus erreichte. Unter Beteiligung diverser Akteure aus unterschiedlichen Bildungsbereichen entstand ein Leitbild, das im September 2016 erschien. Es benennt Ziele und Handlungsnotwendigkeiten und richtet sich an alle Verantwortlichen der Bildungskette, indem es ihnen einen Orientierungsrahmen bietet.

http://www.bildungviernull.nrw/ecm-politik/landnrw/de/home/info/id/37

 


 

September 2016
Digitale Bildung – Ein Diskussionspapier
Nicole Opiela, Dr. Mike Weber / Herausgegeben vom Kompetenzzentrum Öffentliche IT des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

Die Verfasser wollen mit ihrem Papier grundsätzlich zur Diskussion über Digitale Bildung anregen und stellen fünf Thesen auf. Neben einer Begriffsdefinition und der Darstellung unterschiedlicher Facetten des digitalen Lernens geben sie zudem einen Überblick über den aktuellen Stand in Deutschland. Abschließend präsentiert das Papier Handlungsräume für den öffentlichen Sektor.

http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn_nbn_de_0011-n-4132033.pdf

 


 

Juni 2016
8 Thesen für die Arbeitswelt 4.0 – Hochschul-Bildungs-Report 2020
Hochschul-Bildungs-Report 2020 / Stifterverband und McKinsey&Company

Mit dem Hochschul-Bildungs-Report überprüft der Stifterverband in Kooperation mit McKinsey jährlich, wie sich die Hochschulbildung in Deutschland entwickelt. In der Ausgabe 2016 liegt der Fokus auf der Zukunft der Arbeit und untersucht, welche Anforderungen die Arbeitswelt zukünftig an Akademiker stellt. Mit acht Thesen nähert sich der Report der Frage, wie die Hochschulen die Studierenden auf die Arbeitswelt der Zukunft vorbereiten können.

http://www.hochschulbildungsreport2020.de/hochschulbildung_4_0/thesen

 


 

Juni 2016
Das Bildung 4.0 Manifest
Angelica Laurencon, Anja C. Wagner, Christoph Schmitt, Inge Schmidt

In einem kollaborativen Schreibprozess entwickelte das vierköpfige Team ein Manifest zur Bildung 4.0. In zehn Thesen beschreiben sie, welche Rolle Bildung in der heutigen Wissensgesellschaft einnimmt und wie sie sich – angepasst an die digitale Revolution – stets weiterentwickeln muss, um neue Kompetenzen herauszubilden. Das Manifest beruht dabei auf Offenheit, Kollektivität, Vernetzung, Teilhabe und ähnlichen Werten.

http://flowcampus.com/input/bildung-4-0-manifest/

 


 

Juni 2016
5 Thesen
Prof. Dr. Christoph Meinel

Der Direktor des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts erklärt in fünf Thesen, wie der Zugang zu digitalen Bildungsangeboten in Deutschland verbessert werden kann. Seine Argumente betreffen alle Bildungsebenen – von der Schule über das Studium bis hin zur Weiterbildung. Gemeinsames Lernen steht für ihn dabei im Vordergrund.

http://www.land-der-ideen.de/presse/meldungen/wir-brauchen-einen-digitalen-wegweiser-f-r-bildungsangebote

 


 

Juni 2016
Kernforderungen für den 4. Nationalen MINT Gipfel. Digitale Chancen ergreifen – Digitale Spaltung meistern
Nationales MINT Forum zusammen mit der Gesellschaft für Informatik

Bildung und Digitalisierung standen beim 4. Nationalen MINT-Gipfel im Mittelpunkt. Anlässlich dessen haben die Mitglieder des Nationalen MINT Forums sechs Kernforderungen für eine bessere Digitale Bildung formuliert. Sie richten sich an die Bildungspolitik und Bildungseinrichtungen, ebenso wie an die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung. Sie fordern die Ministerien aller Länder dazu auf, einer digitalen Spaltung aktiv entgegenzuwirken. Die Autoren sehen auch die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft in der Pflicht, die digitale Bildung weiter voranzutreiben, indem Initiativen der außerschulischen Bildung unterstützt werden. Darüber hinaus fordern sie von den Ministerien pädagogisch sinnvolle Konzepte für eine digitale Bildung an Schulen und die zielgerichtete Förderung von Unternehmergeist und Weiterbildung an Hochschulen.

http://www.nationalesmintforum.de/fileadmin/user_upload/gerke/Kernforderungen_4._Nationaler_MINT_Gipfel_2016.pdf

 


 

Juni 2016
Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ (Entwurf)
Kulturministerkonferenz

Digitale Bildung ist im Jahr 2016 eins der zwei Schwerpunktthemen der Kultusministerkonferenz (KMK). Die KMK arbeitet an einer Strategie zur Bildung in der digitalen Welt, die bis Ende 2016 fertig gestellt sein soll. Im April veröffentlichte sie einen Entwurf, der in der gesamten Bildungslandschaft breit diskutiert wurde. Die Strategie bezieht sich auf allgemeinbildende Schulen, Hochschulen und die berufliche Bildung. Im Zuge der Digitalisierung sieht die KMK Bedarf an Weiterentwicklung in den folgenden sechs Handlungsfeldern: Bildungspläne, Unterrichtsentwicklung und curriculare Entwicklungen, Aus-, Fort- und Weiterbildung von Erziehenden und Lehrenden, Infrastruktur und Ausstattung, Bildungsmedien, Content, E-Government, Schulverwaltungsprogramme, Bildungs- und Campusmanagementsysteme und rechtliche und funktionale Rahmenbedingungen. Unterschiedliche Akteure reagierten mit Stellungnahmen, Ergänzungen und Kritik auf das Papier.

http://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/Entwurf_KMK-Strategie_Bildung_in_der_digitalen_Welt.pdf

 


 

März 2016
Dagstuhl-Erklärung: Bildung in der digitalen vernetzten Welt
27 Teilnehmer_innen und sechs Organisator_innen des Dagstuhl-Seminars, darunter Expert_innen aus der Informatik und ihrer Didaktik, der Medienpädagogik, der Wirtschaft und der Schulpraxis

Die Autoren der Dagstuhl-Erklärung formulieren aus Perspektive der Medienpädagogik, Informatik und Wirtschaft Anforderungen an das Bildungswesen der digitalen Welt. Sie fordern unter anderem eine angemessene Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Informatik und Medienbildung. Darüber hinaus sehen sie alle Fächer in der Pflicht, digitale Lehrmethoden in die Bildungspläne zu integrieren. Die Autoren beleuchten die Digitale Bildung aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller und anwendungsbezogener Perspektive. Die Resonanz auf die Erklärung viel insgesamt sehr positiv auf – vor allem auf Twitter.

http://www.gi.de/fileadmin/redaktion/Themen/dagstuhl-erklaerung-bildung-in-der-digitalen-welt-2016.pdf

 


 

März 2016
Thesen für die Digitale Bildung
Netzwerk Digitale Bildung

Im Austausch mit Partnern entwickelte das Netzwerk Digitale Bildung neun Thesen zur Digitalen Bildung in Schule, Hochschule und beruflicher Bildung. Das Thesenpapier sieht in der Digitalen Bildung die Basis einer erfolgreichen Wertschöpfung – in der Region, im Bundesland und im Staat. Die Thesen sind mit aktuellen Studienergebnissen, Zahlen und Fakten untermauert und bieten hilfreiche Argumentationshilfen, vor allem für politische Prozesse.

http://www.netzwerk-digitale-bildung.de/diskussion/diskussionsbeitraege/diskussionsbeitrag-von-dr-sarah-henkelmann/

 


 

März 2016
Strategie Digitales Hessen – Intelligent. Vernetzt. Für Alle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Die Strategie Digitales Hessen wurde mit 500 Vertreterinnen und Vertretern von Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe, von Forschungseinrichtungen und Verbänden erarbeitet. Für jeden Gestaltungsbereich werden ein Ziel und Maßnahmen zu dessen Erreichung genannt. Im Bereich Bildung formuliert die Strategie das Ziel, dass Aus- und Weiterbildung flexibel auf die Veränderung der Qualifikationsanforderungen reagieren und Fachkräfte sichern müssen. In Relation fällt der Teil zur Digitalen Bildung eher zurückhaltend kurz aus und wurde entsprechend kritisiert. Gerade im Lichte der jüngsten Anhörung im Hessischen Landtag zur Digitalen Bildung sehen sich die Kritiker bestätigt, dass in Hessen auf diesem Gebiet keine großen Schritte zu erwarten sind.

http://www.digitalstrategie-hessen.de/img/Digitalstrategie_Hessen_2016_ver1.pdf

 


 

Januar 2016
Zukunftsstrategie der Bayerischen Staatsregierung. Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur
Bayrisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Das Strategiepapier der Bayerischen Staatsregierung setzt sich detailliert mit den aktuellen Herausforderungen für Digitale Bildung in der Schule und Hochschule sowie in der Kunst auseinander. Es definiert strategische Zielsetzungen und Maßnahmen.

http://www.km.bayern.de/ministerium/meldung/4043/ministerium-praesentiert-digitale-zukunftsstrategie-der-staatsregierung.html

 


 

Januar 2016
E-Learning vs. Digitalisierung der Bildung: Neues Label oder neues Paradigma?
Prof. Dr. Michael Kerres / Learning Lab Universität Duisburg Essen

Michael Kerres nimmt eine Abgrenzung der Begriffe „E-Learning“ und „Digitale Bildung“ vor und beschreibt, welche Dimensionen beide mit sich bringen. Demnach bedeutet die zunehmende Digitalisierung eine inhaltliche Weiterentwicklung, die die Bildungsarbeit im klassischen E-Learning stark beeinflusst. Der Autor erläutert, welche Auswirkung sie auf die Vorstellung von Lernorten, auf Prüfungs- und Verwaltungsprozesse sowie auf die Angebote im Bildungssektor hat.

http://mediendidaktik.uni-due.de/publikationen/5171

 


 

Oktober 2015
Digitaler Thesenanschlag
Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

Im Herbst 2015 veröffentlichte die Staatskanzlei unter dem Titel „Digitaler Thesenanschlag“ 108 Thesen zum Digitalen Wandel in Sachsen-Anhalt. Die Bürgerinnen und Bürgern konnten das Thesenpapier mehrere Monate lang online kommentieren. Der Themenblock Digitale Bildung umfasst insgesamt 35 Thesen zu den Themen Medienkompetenz und E-Learning für alle Altersklassen, Frühkindliche Bildung, Schule, Betriebliche Ausbildung, Hochschule und MINT-Förderung. Das Thesenpapier dient Sachsen-Anhalt als Basis für eine eigene Digitale Agenda.

http://www.digital.sachsen-anhalt.de/

 


 

September 2015
20 Thesen zur Digitalisierung der Hochschulbildung
Hochschulforum Digitalisierung

Das Hochschulforum beschäftigt sich mit der Digitalisierung speziell an Hochschulen. Die 20 Thesen beziehen sich auf den Einfluss der Digitalisierung auf die Hochschule und die Lehre. Welche Hürden gilt es zu überwinden, damit am Ende die erfolgreiche Digitalisierung der Hochschule steht? Finanzen und rechtliche Grundlagen spielen dabei eine tragende Rolle.

http://hochschulforumdigitalisierung.de/de/thesen-digitalisierung-hochschulbildung

 

2018-03-22T10:08:04+00:00 Tags: , , , |

3 Comments

  1. […] ich persönlich wenig Hoffnung, dass solche Phänomene der sozialen Vernetzung bei den Debatten und Strategiepapieren rund um Medienkompetenz, Digitale Bildung bzw. Bildung 4.0 ausreichend Beachtung finden – schlicht und einfach mangels eigener, persönlicherer […]

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