Lernen muss digitaler werden

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Bildungsexperten fordern bessere Ausstattung und Ausbildung für die Digitale Bildung.

Die Zukunft der Schule ist digital. Zumindest, wenn es nach dem Aktionsrat Bildung geht. Im Rahmen der Veranstaltung „Deutschland hat Zukunft“ stellte das Gremium sein neues Gutachten „Bildung 2030 – veränderte Welt. Fragen an die Bildungspolitik“ vor. Darin sprechen sich die Bildungsexperten explizit für mehr moderne Technik im Unterricht aus.

Ein digitales Fach ist nicht genug

Analoge Medien schlicht durch digitale auszutauschen, reiche jedoch nicht aus. Tablets, Computer oder Lernplattformen müssten so im Unterricht eingesetzt werden, dass sie einen didaktischen Mehrwert bieten. Dadurch würden Schülerinnen und Schüler verstehen, wie sie sinnvoll mit digitalen Medien umgehen können. Das Gutachten plädiert dafür, IT-Kenntnisse in möglichst vielen Schulfächern sowie an den Hochschulen zu vermitteln, statt nur im Informatikunterricht.

Doch für das Unterrichten mit multimedialen Hilfsmitteln müsse es auch flächendeckende Internetverbindung und ausreichend IT-Infrastruktur geben. Gleichzeitig sollten Lehrkräfte die Möglichkeit erhalten, sich besser mit neuen Medien vertraut zu machen – etwa durch Fortbildungen.

Weitere Informationen

Der Aktionsrat Bildung wurde von der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft ins Leben gerufen. Seit 2007 liefern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des Präsidenten der Hamburger Universität, Prof. Dieter Lenzen, jährlich wichtige Analysen und Impulse zur Zukunft des deutschen Bildungssystems. Dieses Jahr nennt das Gutachten neben Digitalisierung auch Migration, Landflucht und Demographie als große Herausforderungen.

Foto: Aktionsrat Bildung

2017-07-12T14:40:41+00:00 24. Mai 2017|

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