Bodelschwingh-Schule: Eine gut entwickelte Fortbildungskultur unterstützt Beschaffung

//Bodelschwingh-Schule: Eine gut entwickelte Fortbildungskultur unterstützt Beschaffung

Reine Technikschulungen reichen nicht aus, um digitale Bildungslösungen im Klassenzimmer zu etablieren. An der Bodelschwingh-Schule in Wiesbaden setzt Lother Spies deshalb auf Seminare mit konkretem Bezug zum Unterricht der Lehrkräfte.

Die Friedrich von Bodelschwingh-Schule in Wiesbaden hat als Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung eine lange digitale Bildungstradition. Am Anfang waren es Kommunikationshilfsmittel der Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel Sprachcomputer. Inzwischen ist jedes Klassenzimmer mit interaktiven Whiteboards, mobilen PCs oder Tablets ausgestattet. Allein vier Kollegen kümmern sich um die IT-Betreuung.

Es gibt eine gut entwickelte Fortbildungskultur. Eng damit verknüpft ist das Engagement von Lothar Spies. Der Förderschullehrer kümmert sich nicht nur an der eigenen Schule um Fortbildungen zu digitalen Medien, sondern ist zugleich Fachberater für Medienbildung beim Staatlichen Schulamt Rhein-Taunus-Kreis/Wiesbaden.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Publikation „Beschaffung digitaler Bildungslösungen für die Schule. Wegweiser, Leitfragen und Praxisbeispiele“. Interessierte können das Buch auf dieser Seite bestellen. Dort steht ihnen auch eine PDF-Version des „Wegweiser Digitale Bildungslösungen“ zum Download zur Verfügung. Beide Publikationen sind kostenfrei erhältlich.

Seminare zu Beschaffungsprojekten sollten Unterrichtsbezug haben

„Bei uns in der Region gibt es schon seit vielen Jahren eine große Digitalisierungsoffensive. Im Zuge dessen wurde die IT-Ausstattung der Wiesbadener Schulen den Bedürfnissen der unterschiedlichen Schulen angepasst und systematisch weiterentwickelt.“

Als Fachberater hat Lothar Spies die Fortbildung vieler Lehrkräfte begleitet. Inzwischen habe man das Konzept der allgemeinen Grundlagenschulungen aufgegeben. Stattdessen wünschten sich die Schulen individuelle und maßgeschneiderte Fortbildungsangebote.

„Einfach nur eine Technologie vorzustellen, ist nur als Einstieg sinnvoll. Damit wecken wir nur kurzfristiges Interesse, schaffen aber keine Nachhaltigkeit für den Unterrichtsalltag.“

Fortbildungen sind bei Beschaffungsprojekten ein Dauerthema

Deshalb finden die meisten Fortbildungen mittlerweile in kleinen Gruppen statt und haben einen großen Praxis-Anteil mit hohem Nutzwert für den Schulalltag. In Projektteams werden neue Themen besprochen oder Unterrichtsprojekte für die einzelnen Fachgruppen geplant.

Weiterbildung, das zeigt das Beispiel der Friedrich von Bodelschwingh-Schule in Wiesbaden, ist ein dauerhaftes Thema, das mit der Einführung digitaler Bildungslösungen nicht abgeschlossen ist.

Kennen Sie schon unser Workshop-Angebot zur Beschaffung digitaler Bildungslösungen? Hier finden Sie weitere Informationen zu unserem Angebot zur allgemeinen Orientierung, zur Planung eigener Vorhaben und zum Austausch mit Experten und Verantwortlichen aus der Praxis!

 

2018-05-10T15:06:02+00:00