Fernstudierende wünschen sich digitale Lernangebote

//Fernstudierende wünschen sich digitale Lernangebote

Die hochschulübergreifende Trendstudie Fernstudium 2016 untersuchte die aktuellen Trends und Entwicklungen auf dem deutschen Fernstudienmarkt. 

Den bundesweit rund 160.000 Fernstudierenden ist ein digitales Studium sehr wichtig. Virtuelle Vorlesungen, Online-Tests und digitale Skripte garantieren schließlich Flexibilität beim Lernen. Das ist ein wichtiges Ergebnis der Trendstudie der Internationalen Hochschule Bad Honnef Bonn (IUBH). Für die hochschulübergreifende Untersuchung wurden 2.600 aktive und ehemalige Fernstudierende nach ihrem Lernverhalten und den Motiven der Weiterbildung befragt.

Flexibles Lernen wird digital

Mit der zunehmenden Digitalisierung des Fernstudiums wächst auch der Wunsch nach neuen Lernangeboten wie Online-Selbsttests, digitalen Skripten oder E-Klausuren. Kein Wunder: Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, möchte flexibel lernen – in der Bahn und auf dem Sofa. Mobile Endgeräte, die genau dieses digitale Lernen ermöglichen, befinden sich in fast jeder Tasche. Ganze 95 Prozent der Studierenden besitzen ein Smartphone, 85 Prozent ein Tablet.

Neue Entwicklungen sind schon absehbar

Auch für die Wahl der Hochschule ist das digitale Lernangebot inzwischen ein wichtiger Faktor. Darauf müssen sich die Universitäten einstellen, um den Ansprüchen der Studierenden gerecht zu werden. Dabei ist durchaus Eile geboten. Neue Trends wie Virtual Reality, Augmented Reality oder Wearables (etwa Smartwatches) eröffnen zukünftig neue Lerndimensionen und werden den Bildungsmarkt weiter verändern.

Alle Ergebnisse der IUBH-Trendstudie Fernstudium 2016: www.trendstudie-fernstudium.de

Bildquelle: fotolia/Konstantin Yuganov

2018-05-10T15:12:25+00:00