„Die Schülerinnen und Schüler von heute müssen auf noch nicht existierende Berufe mit noch nicht erfundenen Technologien vorbereitet werden, um noch nicht erwartete Probleme zu lösen.“ [OECD “The Future of Education and Skills 2030”]

Um in unserer Welt des permanenten, schnellen Wandels zu bestehen und in zukünftigen Jobs erfolgreich zu sein, brauchen die Schülerinnen und Schüler vor allem eines: Selbstvertrauen. Sie dürfen keine Angst davor haben, unbekannte Dinge auszuprobieren oder Fehler zu machen, sondern müssen stets offen für neue Herausforderungen sein und Rückschläge als Teil des Lernprozesses auf dem Weg zur Problemlösung begreifen.

Mangelndes Selbstvertrauen im MINT-Unterricht
Doch das benötigte Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten besitzen leider nur die wenigsten Schüler. Darauf weist eine weltweite Umfrage des Marktforschungsinstituts The Harris Poll hin, die 2019 im Auftrag von LEGO® Education durchgeführt wurde. In Deutschland wurden rund 1.000 Schüler, 1.000 Eltern sowie 250 Lehrkräfte befragt. Zu den zentralen Erkenntnissen der Studie zählt die Tatsache, dass sich nur ein Sechstel der Schüler im MINT-Unterricht als „sehr selbstbewusst“ einstuft. Die meisten Schüler geben an, dass sie keinen erneuten Versuch machen möchten, wenn sie einmal versagt haben. Daraus wird deutlich, dass mangelndes Selbstvertrauen die Schüler wirklich hemmen kann.

Praxisorientierte Teamarbeit stärkt das Selbstvertrauen
In der Studie wurde auch untersucht, mit welchen Methoden sich das Selbstvertrauen der Schüler stärken lässt. Schüler, Lehrkräfte und Eltern waren sich einig, dass praxisorientierte Teamarbeit der beste Weg ist, um Selbstvertrauen in den MINT-Fächern aufzubauen. 97 % der Lehrkräfte glauben, dass Schüler durch praxisorientiertes Lernen wichtige Fähigkeiten für ihre Zukunft erwerben und dass es ihre Schüler motiviert, neue Dinge lernen zu wollen. Die meisten Schüler gaben an, dass sie Themen eher lernen und sich besser merken können, wenn sie diese selbst erarbeiten.

Doch obwohl allen Beteiligten die Relevanz von praxisnahen Lernmethoden bewusst ist, werden diese an den deutschen Schulen immer noch selten praktikziert. 90 % der Lehrkräfte wollen mehr praxisorientierte Teamarbeit in ihren Unterricht integrieren – gerne auch unter Einbezug neuer Medien. Das Erforschen alltagsnaher Problemstellungen und das individuelle Begreifen von Zusammenhängen soll im Mittelpunkt stehen.

Moderner MINT-Unterricht mit LEGO Education
Eine einfache Möglichkeit, den eben beschriebenen, modernen Unterrichtsstil ins Klassenzimmer zu bringen, bieten die Lernkonzepte von LEGO Education. Ob WeDo 2.0 für die Grundschule oder SPIKETM Prime für weiterführende Schulen – mit LEGO Steinen, altersangepasster Programmiersprache und spannenden, alltagsnahen Aufgaben werden Kinder zu praktischen Problemlösern. Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches und logisches Denken, Zusammenarbeit und digitale Kompetenzen werden hier gefördert. Und wie lassen sich Lösungen besser darstellen als in einem LEGO Modell, dass man jederzeit neu bauen, korrigieren und verbessern kann? Während die Modelle die Realität abbilden, vollzieht die Programmierung die Bewegung des Modells und erfüllt somit die gestellte Aufgaben. Lernenden können solange experimentieren, bis sie die beste Lösung gefunden haben. Dadurch gewinnen sie ein gesundes Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und werden spielerisch auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.

Für Lehrkräfte ist der Zeitaspekt eine große Hürde, wenn es darum geht, praxisorientierte Projektarbeit in den Unterricht zu integrieren. Einfache Erste-Schritte-Übungen und die fertigen, lehrplangerechten Unterrichtseinheiten ermöglichen es Lehrkräften, die Lernkonzepte von LEGO Education ohne große Vorbereitungszeit in ihren Unterricht zu integrieren.

Begeisterung für MINT wecken
Niemand kann heute genau voraussagen, welche Kompetenzen die Kinder später einmal in ihrem Berufsalltag brauchen werden. Sicher ist, dass digitale Fähigkeiten und MINT-bezogene Themen in fast jedem Beruf eine zentrale Rolle spielen werden und zukünftige Generationen in der Lage sein müssen, sicher in Bereichen wie Programmieren und Naturwissenschaften zu agieren. Begeisterung für MINT zu wecken und den Schülern lebenslange Freude am Lernen zu schenken, sind daher zentrale Aufgaben heutiger Lehrerinnen und Lehrer.

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