didacta-Talk 2016

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Digital lernen und alle mitnehmen

Mit Netzwerken und Kooperationen gemeinsam den Digitalen Wandel gestalten

Die Einführung von Digitaler Bildung gestaltet sich zur Mammutaufgabe, die an verschiedenen Schulen und Hochschulen in sehr unterschiedlichem Tempo und Umfang umgesetzt wird. Maßgeblich ist dabei, wie es den Verantwortlichen gelingt, mit Hürden wie Finanzierungsproblemen, Mangel an Kompetenzen, veralteten Curricula oder auch grundsätzlichen Vorbehalten gegen Digitale Bildung umzugehen.

Der Digitale Wandel in den Bildungseinrichtungen lastet oftmals noch auf den Schultern einzelner Lehrkräfte. Besonders Engagierte treiben das Thema in ihrer Freizeit voran, bilden sich fort und engagieren sich in Netzwerken oder tauschen sich auf Veranstaltungen aus.

Bei dem Gespräch wollten wir herausfinden, wie es gelingen kann, beim Digitalen Wandel auch die Lehrkräfte und Dozenten mitzunehmen, die sich jetzt noch skeptisch zeigen angesichts der anstehenden Veränderungen: Sei es, weil sie grundsätzlich zweifeln oder weil ihnen die notwendigen Rahmenbedingungen fehlen. Wie lässt sich diese digitale Kluft schließen? Welches Potenzial haben dabei einrichtungsübergreifende Kooperationen? Und was kann ein Forum wie das Netzwerk Digitale Bildung leisten, um alle ins Boot zu holen?

Darüber haben wir mit Experten aus Schule, Verwaltung und Wirtschaft am 16. Februar 2016 im Forum „didacta aktuell: Wirtschaft – Bildung – Verantwortung“auf der didacta-Bildungsmesse diskutiert.

Statements der Diskussionsteilnehmer

In Kurzinterviews erläutern die Diskussionsteilnehmer, weshalb Netzwerke für Digitale Bildung wichtig sind.

Welche Netzwerke nutzen Sie?

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Wie binden Sie Kolleginnen, Kollegen und Eltern ein?

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Wie bekommen Sie das Netzwerken im Schulalltag unter?

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Was bietet das Netzwerk Digitale Bildung?

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Welches Ziel verfolgen Netzwerke für Digitale Bildung?

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Welche Erfahrung haben Sie mit Netzwerken gesammelt?

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Wie lässt sich das Potenzial von digitaler Bildung ausschöpfen?

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Podiumsdiskussion

Hier können Sie die Diskussion in voller Länge ansehen (Dauer: 50 Minuten).

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Liste mit informellen Fortbildungsangeboten

Immer mehr Lehrkräfte möchten im Unterricht mehr mit digitalen Medien arbeiten. Doch häufig fehlt ihnen dafür neben Ausstattung und digitalen Lerninhalten auch die Kompetenz. Einzelne Seminare reichen nicht, um den Fort- und Weiterbildungsbedarf zu decken. Mit einer offenen Liste gibt das Netzwerk Digitale Bildung einen Überblick über informelle Angebote – Erweiterung gewünscht. Weiterlesen…

Diskussionsbeitrag

Interview mit Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, zu den Möglichkeiten für Lehrkräfte, sich für Digitale Bildung fortzubilden. Diskutieren Sie mit…

Das Podium

Elisabeth Benedik

Foto: Privat

Elisabeth Benedik

Elisabeth Benedik ist Grundschullehrerin an einer katholischen Privatschule in Linz, Österreich und zweifache Mutter schulpflichtiger Kinder. Sowohl beruflich als auch privat wird sie laufend konfrontiert mit der digitalen Lebens- und Lernumgebung von Kindern. In ihren Augen muss Pädagogik heutzutage digitale Medien in den Unterricht integrieren, um der Realität gerecht zu werden, der Heranwachsende im 21. Jahrhundert entgegentreten. Ihre abgeschlossene Ausbildung zur Montessori-Pädagogin liefert ihr wertvolle Impulse für die Praxis.
Als SMART Exemplary Educator (SEE) vernetzt sich Elisabeth Benedik regelmäßig mit anderen Lehrkräften. In persönlichen Treffen, Chats sowie E-Mails tauschen sie sich – auch international – über neue Lehrkonzepte für den digital unterstützten Unterricht aus.

Website: SMART Exemplary Educator Programm

Josef Blank

Foto: privat

Josef Blank

Josef Blank war von 2014 bis 2016 Geschäftsführer von SMART Technologies Deutschland. Er ist ausgebildeter Gymnasiallehrer (Wirtschaftswissenschaften / Sport) und hat sein berufliches Leben danach im Management verschiedener großer IT Hersteller verbracht. Eine Unternehmensstrategie ist seiner Meinung nach im Bildungsbereich erst dann erfolgreich, wenn sie die gesellschaftspolitischen Herausforderungen einbezieht. Josef Blank war bis 2016 Sprecher des Netzwerk Digitale Bildung, das im Herbst 2015 von SMART initiiert wurde.

Twitter: @ZukunftLernen | Website: www.netzwerk-digitale-bildung.de | Facebook: www.facebook.com/smarttech.de

Prof. Dr. Silke Grafe

Foto: Privat

Prof. Dr. Silke Grafe

Prof. Dr. Silke Grafe hat im Jahr 2013 den Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Universität Würzburg übernommen. Zuvor war sie an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Paderborn im Bereich der Medienpädagogik tätig. Ihre Forschungsinteressen sind die medienpädagogischen Kompetenzen von Lehramtsstudierenden, Medienpädagogik in internationaler Perspektive sowie Lehren und Lernen mit und über Medien in Schule und Unterricht. Sie hat als Gastwissenschaftlerin an der University of Rhode Island, an der Temple University und am Wheelock College in Boston, USA geforscht. Silke Grafe war Mitglied der europäischen EMEDUS Media Literacy Expert Group sowie Mitglied der Expertenkommission  zur Medienbildung des BMBF.

Website: Lehrstuhl für Pädagogik Universität Würzburg

Michael Weißer

Foto: privat

Michael Weißer

Michael Weißer arbeitet am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Seit 2003 ist er als Referent für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Medienpädagogik zuständig. Seit 2005 leitet er  u.a.  das Projekt Interaktive Whiteboards (IWBs). In der Laufzeit des Projekts wurden bisher mehr als ein Drittel der Hamburger Klassenräume mit IWBs ausgestattet. Begleitend baute die von Herrn Weißer geleitete Projektgruppe ein umfangreiches Unterstützungssystem auf, schulte Referenten und entwickelte Fortbildungsmodule. Mittlerweile gibt es in Hamburg über 900 ausgebildete Multiplikatoren, so dass jede Schule über zwei bis drei kompetente Ansprechpartner verfügt. Weitere Arbeitsschwerpunkte von Herrn Weißer sind das Projekt „Medien und Inklusion“, Medienkonzepte, IT-Management, Plattformen sowie Datenschutz.

Website: Hamburger Whiteboard Plattform

Moderation

Armin Himmelrath

Foto: Jessica Meyer

Armin Himmelrath

Armin Himmelrath ist freier Journalist, Buchautor und Moderator. Er arbeitet für verschiedene Print-, Online- und Hörfunkredaktionen wie Spiegel Online und den WDR. Seine Themenschwerpunkte sind Schule und Hochschule sowie Bildungs- und Sozialpolitik. Sein Buch „Hausaufgaben – Nein Danke!“ erregte 2015 großes Aufsehen. Armin Himmelrath ist Mitinhaber des Medienbüros Köln.

Website: www.medienbuero-koeln.de | Twitter: @AHimmelrath

2018-05-10T12:13:07+00:00