Schritt für Schritt zu digitalen Schulen

Die Corona-Pandemie hat das deutsche Schulsystem einer harten Prüfung unterzogen. Schulen, welche die Digitalisierung bereits in der Vergangenheit vorangetrieben hatten, konnten die Herausforderungen der Krise mithilfe digitaler Werkzeuge meistern. Doch eine Vielzahl an Bildungsinstituten war mit der plötzlichen Ausnahmesituation überfordert. Hier fehlte es vor allem an grundlegender digitaler Infrastruktur und dem entsprechenden Training. Diese Erfahrung und weitere während der Schulschließungen gewonnene Erkenntnisse müssen nun genutzt werden, damit Unterricht zeitgemäßer und digitaler wird.

Um die Digitalisierung der Schulen gezielt voranzutreiben, haben Vertreter von Lehrerschaft, Bildungsinitiativen und Wirtschaft ein Bündnis ins Leben gerufen und das Papier „Offensive Digitale Schultransformation“ entwickelt und unterzeichnet. Dort haben sie sieben konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, die unter www.offensive-digitale-schultransformation.de ausführlich beschrieben sind. Die insgesamt 18 Organisationen rufen damit zu einer gemeinsamen Digitalisierungsoffensive von Bund, Ländern und Kommunen auf. An Schulen sollen vermehrt digitale Medien eingesetzt und digitale Kompetenzen gefördert werden sowie die digitale Teilhabe für alle ermöglicht werden. Von besonderem Interesse sind in dieser Hinsicht zwei Handlungsempfehlungen. In Punkt 3 des Papiers geht es speziell um den Informatikunterricht sowie die generelle Nutzung digitaler Werkzeuge im Unterricht. Punkt 4 enthält die Empfehlung zur verpflichtenden Weiterbildung zur Stärkung der Informatik- und Medienkompetenz von Lehrkräften.

Handlungsempfehlung 3

Verpflichtenden Informatikunterricht ausweiten und die Nutzung von digitalen Werkzeugen in allen Fächern verbessern

Das Bündnis ist sich einig, dass Schülerinnen und Schüler informatische Grundlagen benötigen, um anwendungsbezogene, technische und gesellschaftliche Perspektiven digitaler Technologien korrekt einschätzen zu können. Um dies zu erreichen, wird ein bundesweit flächendeckender Informatikunterricht ab der Sekundarstufe I gefordert. Durch Vermittlung wichtiger Grundlagen sollen die Schüler befähigt werden, digitale Medien und Technologien erfolgreich für das lebenslange Lernen zu nutzen, neue Phänomene zu verstehen und ihren Alltag sowie ihre berufliche Zukunft als digital mündige Bürger zu gestalten. Zudem wird gefordert, dass nicht nur im Informatikunterricht, sondern in allen Unterrichtsfächern digitale Werkzeuge eingesetzt werden sollen, falls sie dort einen pädagogischen Mehrwert schaffen können.

Wie dieser Mehrwert aussehen kann, erläutert Bitkom-Präsident Achim Berg: „Digitale Technologien haben den Schulbetrieb nicht nur im Corona-Lockdown am Leben gehalten, sondern können darüber hinaus und ganz grundsätzlich die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen besser, effektiver und abwechslungsreicher machen.“Das Lernkonzept SPIKETM Prime von LEGO® Education ist ein geeignetes digitales Werkzeug, mit dem der geforderte pädagogische Mehrwert geschaffen und der Informatikunterricht aufgewertet werden kann. Schülerinnen und Schüler können mit SPIKETM Prime Modelle bauen und diese anschließend programmieren – entweder blockbasiert auf Basis von Scratch oder textbasiert mit Python. Das Modell führt die programmierten Befehle sofort sichtbar aus und gibt den Schülern damit eine unmittelbare Rückmeldung, ob sie alles richtig gemacht haben. Durch diese Kombination aus haptischem und digitalem Lernen wird der Unterricht besonders abwechslungsreich, und die Schüler verstehen neue Phänomene schnell. Bei dieser spielerischen Art des Lernens haben sie zudem jede Menge Spaß – eine wichtige Voraussetzung für ein lebenslanges Lernen, das Freude bereitet und erfolgreich ist.

Handlungsempfehlung 4

Informatik- und Medienkompetenz durch verpflichtende Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärken

Das Bündnis fordert, dass sowohl Anwenderkompetenzen im Umgang mit digitalen Tools gestärkt werden als auch didaktische Fähigkeiten des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien sowie Informatik- und Medien-Kompetenzen. Auch hier leistet LEGO® Education einen Beitrag: Die Fachhändler bieten deutschlandweit umfassende Fortbildungen, Beratungen und Workshops für Lehrkräfte jeder Könnensstufe an. Eine Übersicht der Angebote findet sich unter LEGOeducation.de.

Mitglieder der Offensive Digitale Schultransformation sind u.a. das Netzwerk Digitale Bildung, die Initiative D21, der Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU), die Initiative „MINT Zukunft schaffen“, der deutsche Lehrerverband und der Digitalverband Bitkom.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu LEGO® Education

„Über 75% aller Menschen lernen am besten, wenn sie Dinge mit eigenen Händen selbst machen. Dieser Grundgedanke liegt den Lernkonzepten von LEGO® Education zu Grunde, bei denen Lernende Modelle selbst kreieren und mit altersgerechter Software zum Leben erwecken.“

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